Der Turm wurde nach dem Protektor der Gebirgsvereine der Sächsischen Schweiz "Prinz Georg Turm" genannt. 1960 erhielt der Ungerturm den ersten Fernsehumsetzer. 1972/1973 wurde der Turm um ca. 15 m aufgestockt und hat heute eine Höhe von etwa 33 m.
Vom Turm hat man einen schönen Rundblick auf die umliegende Landschaft und die Gebirge. Im Süden und Westen sieht man die typischen Felsplateaus des Elbsandsteingebirges, markant der Lilienstein, Königstein und Großer Winterberg. Dahinter ist bei guter Sicht das Erzgebirge zu sehen. Im Osten sieht man das Lausitzer Bergland und Zittauer Gebirge und bei guter Sicht das Isergebirge und Riesengebirge. Im Norden liegt der Hohwald mit dem Valtenberg als höchster Erhebung.
Mit dem Bau des Turmes entstand auch gleichzeitig eine Gastwirtschaft. Erster Gastwirt war Gustav Strauß von 1885 bis 1901. In den Jahren von 1918 bis 1928 dienten die Gebäude als Kinderheim der Inneren Mission von Dresden. 1929 brannte das Gasthaus bis auf die Grundmauern ab und wurde noch im selben Jahr schöner und größer wieder aufgebaut. In den Kriegsjahren von 1939 bis 1945 war das Ungergebiet für den Fremdenverkehr gesperrt. |